Schweißdrüsenabsaugung | medassure Folgekostenversicherung
Schweißdrüsenabsaugung

Übermäßige Schweißbildung unter den Achsen ist für viele Menschen ein Problem. Vor allem dann, wenn es zu starkem Schwitzen der Achselhaut auch an kühlen Tagen ohne körperliche Anstrengung kommt. Genau hierfür bietet die moderne plastische Chirurgie eine Lösung. Eine Schweißdrüsenabsaugung (Saugkürrettage), bietet die Möglichkeit, das übermäßige Ausscheiden von Schweiß zu minimieren und somit der Patientin oder dem Patient ein Stück an Lebensqualität zurück zu geben.

Der Jod-Stärke-Test wird häufig als eines von mehreren möglichen Verfahren zur Diagnose eingesetzt. Die starken Schweißzonen werden blau angezeigt und danach mit oberflächenanästhesierenden Pflastern oder mittels Lokalanästhesie, die sogenannte Tumeszenz-Technik für die Absaugung vorbereitet. Bei der letzteren wird die anästhesierende Lösung direkt in die Achselhöhle eingespritzt. Nach ca. einer Stunde Einwirkzeit werden winzige Schnitte gesetzt und die Schweißdrüsen abgesaugt. Die Absaugung der Schweißdrüsen findet unter der unmittelbaren Oberfläche der Haut statt. Die Wunden werden mit Klammerpflastern versehen und mit einem Verband, welcher etwa eine Woche getragen werden sollte, geschützt. Durch den minimalinvasiven Eingriff und das operative Entfernen der Schweißdrüsen, ist ein Ergebnis nach ca. einem halben Jahr dauerhaft sichtbar, welches sich dann auch stabil fortsetzt. Da es sich dennoch hierbei um einen vergleichsweise kleinen Eingriff handelt, werden die Patientinnen und Patienten in der Regel 1 bis 2 Stunden nach erfolgter Operation stationär entlassen und können Zuhause genesen.

Die Risiken und Nebenwirkungen eher gering, da die Schweißdrüsenabsaugung knapp unter der Hautoberfläche vorgenommen wird. Risiken und Nebenwirkungen können aber vorkommen: Empfehlenswert ist allgemeine Ruhe für ein paar Tage nach der OP und das Tragen des Verbandes. Sport, Hausarbeit oder schwere körperliche Tätigkeiten sind unbedingt nicht zu empfehlen. Die Nachsorge sollte mit dem Arzt besprochen und konsequent eingehalten werden. Ebenso empfehlenswert ist der Verzicht auf Alkohol und Nikotin für die Zeit des Heilungsprozesses, damit keine Wundheilungsstörungen auftreten können.

Lokale Infektionen, Schwellungen, übermäßige Narbenbildung, Wundheilungsstörungen oder Blutungen sind möglich und zählen zu den allgemeinen Risiken einer Schweißdrüsenabsaugung, wie auch zu jeglichen anderen Operationen. Diese Nebenwirkungen lassen sich gut behandeln – für die Absicherung möglicher Folgekosten steht Ihnen medassure zur Seite.

Am Anfang der Behandlung zur Schweißdrüsenabsaugung sollte ein persönliches, intensives Gespräch mit dem behandelten Facharztes oder Chirurgen stehen.
In einem solchen Gespräch klärt der behandelnde Arzt über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Methoden auf. Bei diesem Gespräch werden auch die Risiken und Möglichkeiten von Komplikationen besprochen.
Des Weiteren sollte man über den finanziellen Aspekt einer Komplikationsbehandlung dringend sprechen. Folgekosten die der durchgeführten Schweißdrüsenabsaugung entstehen können, werden nicht mehr vollumfänglich von den zuständigen Krankenkassen übernommen. Die medassure Folgekostenversicherung fängt ebendiese finanzielle Risiken auf und deckt ab dem Punkt, an dem die Leistungen der Krankenkasse nicht mehr greifen.

Eine Checkliste für Ihre geplante Schönheits-OP finden Sie unter Checkliste für Ihre Behandlung.

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